Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute. (Mt 7, 24)

   DAS REFEKTORIUM

Was sie aber beim Essen und Trinken brauchen, sollen die Brüder einander so reichen, das keiner um etwas bitten muss. (BR 38,6)

In das alte Refektorium des Klosters führt ein aus Istrien-Stein und aus grauem Marmor bestehendes Portal, das wahrscheinlich von der Familie Lombardo gebaut wurde. Dieses Portal wird durch drei Medaillons aus weißem Stein verziert, auf denen die Taufe und das Martyrium der Hl. Justina (seitlich) und Christus Pantokrator dargestellt sind.

An den Seiten  des Portals befinden sich zwei Weihwasserbecken aus Marmor mit dunklen bleiernen Einlegearbeiten, die ebenfalls der Familie Lombardo zugeschrieben werden.

Die hintere Wand des Refektoriums ist mit einem großen Fresko ausgestattet, das die Kreuzigung Christi darstellt und von Bartolomeo Montagna, einem Maler, der gegen Ende des 15. Jahrhunderts arbeitete, stammt. An der rechten Wand erhebt sich eine Kanzel aus Marmor, wo während der Mahlzeiten die Bibel gelesen wurde.

An den Seitenwänden hängen neun Temperagemälden von Giovanni Battista Zelotti (1578), die biblische Szenen aus dem Alten und dem Neuen  Testament darstellen.

Die prachtvolle Holzeinrichtung des Refektoriums im Barockstil uns aus Nussbaum und Wurzelholz  stammt aus dem Jahre 1726. Die oberen Seiten der Rückenlehnen sind durch geschnitzte Embleme mit erklärenden Schriften verziert, die das Werk des Mönches Girolamo Rosa sind.




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