In das alte Refektorium des Klosters führt ein aus
Istrien-Stein und aus grauem Marmor bestehendes Portal, das
wahrscheinlich von der Familie Lombardo gebaut wurde. Dieses
Portal wird durch drei Medaillons aus weißem Stein verziert,
auf denen die Taufe und das Martyrium der Hl. Justina
(seitlich) und Christus Pantokrator dargestellt sind.
An den Seiten
des Portals befinden sich zwei Weihwasserbecken aus
Marmor mit dunklen bleiernen Einlegearbeiten, die ebenfalls
der Familie Lombardo zugeschrieben werden.
Die hintere
Wand des Refektoriums ist mit einem großen Fresko
ausgestattet, das die
Kreuzigung Christi darstellt und von Bartolomeo Montagna,
einem Maler, der gegen Ende des 15. Jahrhunderts arbeitete,
stammt.
An der rechten Wand erhebt sich eine
Kanzel aus Marmor, wo während der Mahlzeiten die Bibel
gelesen wurde.
An den Seitenwänden hängen neun Temperagemälden von Giovanni
Battista Zelotti (1578), die biblische Szenen aus dem Alten
und dem Neuen
Testament darstellen.
Die prachtvolle Holzeinrichtung des Refektoriums im
Barockstil uns aus Nussbaum und Wurzelholz
stammt aus dem Jahre 1726. Die oberen Seiten der
Rückenlehnen sind durch geschnitzte Embleme mit erklärenden
Schriften verziert, die das Werk des Mönches Girolamo Rosa
sind.
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