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dIE BIBLIOTHEK
(XVI. jahrhundert) |
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Nimm das Buch in deine Hände, um es zu lesen, wie
der gerechte Simeon das Jesuskind in seine Arme
nahm, um es zu tragen und zu küssen. Nachdem du das
Buch gelesen hast, schlisse es und danke für jedes
Wort aus dem Munde Gottes: den du hast einen Schatz
gefunden, der im Acker Gottes verborgen war. Den
Schatz den Kirche muss man also vor jedem Schmutz
bewahre. Er wurde von heiligen Lehrern
hervorgebracht, von tüchtigen Schreibern kopiert und
gesammelt, geschenkt von Gott, und viele zu trösten.
(Thomas
von Kempen, Doctrinale iuvenum, 5)
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Von der Nordseite des Dachkreuzgangs aus kommt man in den
„Saal des gemeinsamen Feuers“, in dem sich einstmals die
Mönche vor einem großen Kamin versammelten. Seit 1953 wird
dieser Raum mit seinen etwa 120.000 Büchern als Lesesaal und
als Nationalbibliothek benutzt.
Über eine breite, aus dem 18. Jahrhundert stammende Treppe,
gelangt man in die alte Bibliothek.
Ein Portal im Renaissancestil führt in einen großen Saal mit
Kassettendecken, auf der noch 15 Bilder von Giovanni
Battista Zelotti sichtbar sind. Die in Refektorium
befindlichen weiteren nein Bilder des gleichen Malers
schmückten vor 1768 die heutigen Regalwände.
Der
Bilderzyklus ist eine bedeutende Darstellung der
Kristlichen Weisheit, die als Gottesgeschenk und als
Ausdruck der Lebenskunst nach dem göttlichen Heilspan
verstanden ist.
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Abbazia di Praglia - Via Abbazia di
Praglia, 16 - 35037 Teolo (PD) |
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