Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute. (Mt 7, 24)

   KLOSTERKIRCHE

Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden. (BR 43, 3)

Von der ursprünglichen Kirche aus dem Mittelalter ist nur noch der Glockenturm erhalten geblieben. Durch das Atrium der Sakristei gelangen wie in die der Hl. Jungfrau Maria gewidmete Basilika, die das Herz des Klosters und des Lebens del Mönche darstellt.

Die heutige Kirche wurde nach einem Plan von Tullio Lombardo im Jahr 1490 gegründet. Die Bauarbeiten wurden 1548 mit dem Portal und mit der Errichtung der von Zelotti mit Fresken bemalten Kuppel (1550) abgeschlossen.


Venezianer Meister vom XVI. bis XVII. Jahrhundert (Zelotti, Badile, Veronese, Campagnola, Longhi) bereicherten die Seiten Kapellen der Kirche mit Altarbildern. Von Zelotti stammt das große Altarbild, das Maria Aufnahme in den Himmel darstellt und das an der Gegenfassade aufgestellt ist.

In der Nischenwölbung der Apsis erscheint in einem Fresko von Campagnola die Himmelfahrt Christi. Das Kreuz über dem Hochaltar stammt aus der paduanischen Schule Giottos.

Hinter dem Altar befindet sich der Holzchor aus dem XVI. Jahrhundert, in dem sich die Mönche mehrmals täglich zum gemeinsamen Gebet und zur Eucharistiefeier treffen.


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